Karrieretipps

Viele unterschiedliche Wege führen in die Beratungsbranche. Wir möchten Ihnen an dieser Stelle einige Möglichkeiten aufzeigen.

Ihr Weg in die Beratungsbranche

Einen direkten Weg mit einer bestimmten Ausbildung gibt es in der Beratungsbranche nicht. Einige Universitäten und Hochschulen bieten MBA-Studiengänge im Bereich Consulting an. Möglich sind aber auch Abschlüsse in BWL, VWL, Wirtschaftsinformatik, Wirtschaftsingenieurwesen, naturwissenschaftlichen oder technischen Fächern als Einstieg in die Beratung. Einen Berufseinstieg finden die meisten über eine Anstellung im Bereich der Reseacher oder Analysten. In der Regel sind die einzelnen Karrierestufen mit einer durchschnittlichen Zugehörigkeitsdauer versehen: Assistant/Professional/Junior-Consultant etwa ein Jahr, Manager/Project-Manager/Expert/Consultant zwei bis drei Jahre, Senior Project Manager/Director/Senior Expert nochmals zwei bis drei Jahre. Die Beraterphilosophie „up or out" wird in diesem System deutlich. Zwei bis drei Jahre müssen sich die Berater bewähren, um befördert zu werden. Wer diese Karrierestufen nicht erklimmt, setzt seine Karriere

 

in der Industrie oder in einem Dienstleistungsunternehmen fort. Die Anforderungen an Unternehmensberater sind überdurchschnittlich hoch. Neben den formalen Qualifikationen sind auch die persönlichen Merkmale wichtig für eine erfolgreiche Beratungstätigkeit, denn auch hier wird viel erwartet: Lernbereitschaft, Problemlösungsfähigkeit unter Zeitdruck, Teamgeist, extreme Einsatzbereitschaft, logisch-analytisches Denkvermögen, hohe Kommunikationsfähigkeit nicht nur in der Muttersprache, Verhandlungsgeschick und Kreativität. Daneben empfiehlt es sich, eine hohe fachliche Kompetenz auf einem bestimmten Gebiet und eventuell in einer speziellen Branche zu erwerben, so dass man von den Klienten als Experte akzeptiert wird. Berater müssen den unternehmerischen Erfolg der Kunden verbessern, wobei neben den fachlichen Kompetenzen insbesondere Leadership, Teamfähigkeit, Flexibilität und Kommunikationsfähigkeit abverlangt werden.

Selbstständig als Berater

Auch für die Selbstständigkeit als Berater gibt es keine Zulassungsbeschränkungen. Der Weg in die Selbstständigkeit sollte jedoch gut überlegt und vorbereitet sein. Wir empfehlen immer eine vorherige Tätigkeit in einer Beratung, bevor die Selbstständigkeit das Ziel ist. Neben einer realistischen Selbsteinschätzung der Erfahrung und belastbaren Kontakten sollten Sie eine Analyse des Marktes vornehmen, in dem Sie tätig sein möchten. Welche ist meine Zielgruppe? Gibt es schon Konkurrenz? Welcher Standort ist für mich am günstigsten? Welche Rechtsform am passendsten? All diese Fragen sollten Sie in einem ausformulieren Businessplan beantworten. Hilfreiche Tipps und eine Checkliste zur Gründungsplanung haben wir für Sie zusammengestellt.

Förderdatenbank des Bundesministerium für Wirtschaft und Energie